Ausgabe Herbst 2017

Nachwuchs bei Landschaftsbau Thalmeier: Hervorragende Azubis und ein Meisterbrief

Zur Qualifikation um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Landschaftsgärtner fand im Mai der Landschaftsgärtner-Cup in Bayern statt.

Beim 5. Oskar-Augustin-Cup, dem Berufswettbewerb der bayerischen Landschaftsgärtner-Azubis, der an der DEULA Bayern in Freising erzielten den 3. Platz Petra Straßer aus Niederham bei Oberorau (2. Ausbildungsjahr) und Fabian Sancukcic aus Dorfen (3. Ausbildungsjahr). Beide absolvieren/absolvierten ihre Ausbildung bei der Firma Georg Thalmeier, Garten- und Landschaftsbau, in Stockweb bei Obertaufkirchen. Der Name der bayerischen Landschaftsgärtner-Cups geht auf den Gründungspräsidenten des VGL Bayern zurück, denn Oskar Augustin lag die Ausbildung besonders am Herzen.

Insgesamt traten zehn Teams aus ganz Bayern gegeneinander an. Dabei mussten sich die 20 Wettkampfteilnehmer mindestens im zweiten Ausbildungsjahr befinden, durften aber noch nicht ausgelernt haben. Die anspruchsvolle Aufgabe für die Teams beinhaltete die Gestaltung einer jeweils 16 m² großen Wettkampffläche innerhalb von 15 Stunden und entsprach damit den Anforderungen des Bundeswettkampfs.

Die Planung, die Joachim Storhas, Ausbilder der DEULA Bayern, zuvor entwickelt hatte, umfasste die Errichtung einer Trockenmauer aus Sandstein, die Erstellung einer Pflasterfläche und Stufenanlage aus Granit sowie die Integration einer Sitzbank, den Einbau von Schrittplatten und die Installation eines künstlerischen Bachlaufs einschließlich Quellsteins. Hinzu kamen vegetationstechnische Arbeiten wie Pflanzung von Stauden, Gräsern, eines Baums und das Verlegen von Rollrasen.

Meisterbrief

Im Juli 2017 fand die Meisterfreisprechung im Rahmen der Gartenschau in Pfaffenhofen an der Ilm statt. Ein neuer Jahrgang Gärtnermeister/innen erhielt ihre Meisterbriefe, darunter auch Thomas Thalmeier, aus Stockweb aus der Gemeinde Obertaufkirchen.
Der bayerische Staatsminister Helmut Brunner vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die Präsidenten der gärtnerischen Verbände überreichten den Meistern ihre Urkunden. Präsident Ulrich Schäfer hatte dabei alle Hände voll zu tun, da der Großteil der gärtnerischen Meister der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau angehört.
Von den insgesamt 135 Meisterinnen und Meister entfallen 92 auf die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (2016: 89), 27 auf den Zierpflanzenbau, 15 auf den Bereich Baumschule, sowie eine auf den Bereich Staudengärtnerei. Das große Interesse an den bayerischen gartenbaulichen Fachschulen wird auch dadurch deutlich, dass 31 Absolventen aus acht anderen Bundesländern kommen. Zwei Absolventen sind aus dem Nachbarland Schweiz.
Außerdem hob der Verbandspräsident die Bedeutung der Nachwuchswerbung und der gärtnerischen Berufsausbildung und Sicherstellung qualifizierter Fachkräfte für Betriebe der grünen Branche hervor: „Neben Ihrem technischen Wissen haben Sie auch die verantwortungsvolle Aufgabe erworben, unseren Nachwuchs für die grüne Branche zu begeistern, auszubilden und Ihre Kenntnisse weiterzugeben. Um die wachsende Nachfrage nach Dienstleistungen um das Bauen mit Grün befriedigen und unseren Kunden die entsprechende Qualität bieten zu können, benötigen wir Mitarbeiter, die ihren Beruf von der Pike auf gelernt haben. Eine qualitativ hochwertige Ausbildung der angehenden Gärtnerinnen und Gärtner ist in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung.“

Der Meisterbrief ist ein Qualitätssiegel für hervorragende Ausbildung und Ihr Rüstzeug für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn.

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